Grundsätze tiergestützter Therapie

Jede Organisation, die im Rahmen von ESAAT (European Society for Animal Assisted Therapy), dem Europäischen Dachverband für tiergestützte Therapie, tiergestützte Arbeit anbieten und durchführen möchte, verpflichtet sich, die Grundsätze der IAHAIO ( International Association of Human-Animal Interaction Organizations) sowie des Leitfadens Qualitätsssicherung bei tiergestützten Interventionen verbindlich anzuerkennen.

Unabdingbare Voraussetzung für tiergestützte Arbeit ist, dass die Haltung der eingesetzten Tiere sowie der Umgang mit ihnen entsprechend der Merkblättern der Tierärzte für den Tierschutz (TVT) bzw. entsprechende länderspezifische Qualitätsrichtlinien.

Der/Die TierhalterIn trägt die Verantwortung für eine angemessene Unterbringung und Betreuung des Tieres. Die Person, die tiergestützt arbeitet, ist für das umfassende Wohlergehen des Tieres während des tiergestützten Einsatzes verantwortlich.

Sie hat Häufigkeit, Dauer und Intensität des Einsatzes so zu bestimmen, dass das Wohlbefinden des Tieres nicht beeinträchtigt wird; insbesondere ist sie verpflichtet, den Einsatz bei den ersten Anzeichen von Distress zu unterbrechen.